Philosophie

Geschichte der Osteopathie

Die Grundlagen der Osteopathie finden ihren Ursprung gegen Ende des 19. Jahrhunderts in den Arbeiten des amerikanischen Arztes Andrew Taylor Still(1828-1917). Er entdeckt, dass der Körper über Selbstheilungskräfte verfügt, die, wenn sie entsprechend stimuliert werden, körperliche und funktionelle Störungen heilen können. Sein Wirken ist permanent getrieben von der Faszination, diese Stimulation durch den gezielten mechanischen Druck seiner Hände auslösen zu können. Am 22. Juni 1874 vollendet Still sein Konzept der Osteopathie, eine neue Medizin ist geboren. Darin kommt dem Grund- und Leitsatz "Leben ist Bewegung" eine zentrale Bedeutung zu. Diesen Kerngedanken bezieht Still jedoch nicht nur auf das Muskel-Skelett-System, sondern auf alle Körperteile wie Schädel, Weichteile, innere Organe, Nerven- und Gefässbahnen, Hormondrüsen bis hin zur kleinsten Zelleinheit. Bereits 1892 eröffnet Still in Kirksville (Missouri) die erste Osteopathie-Schule in den USA, "The American School of Osteopathy". Schnell stossen die Erfolge dieser neuen Behandlungsmethode auf reges öffentliches Interesse. Anfang des 20. Jahrhunderts schwappt die Osteopathie-Welle langsam nach Europa, 1917 wird eine erste Schule in London gegründet. Im gleichen Jahr stirbt "Papa Still" - wie ihn seine Studenten liebevoll nannten.
Im Verlauf der Jahrzehnte haben sich die Methoden der Osteopathie rasant weiterentwickelt und sich den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst. Stills grundlegender Ansatz der Osteopathie hat jedoch bis heute seine Gültigkeit und Berechtigung bewahrt; Leben ist Bewegung.

 

Was ist Osteopathie

Sanftes Heilen mit den Händen; die Osteopathie ist weder Massage, noch Chiropraktik, noch Physiotherapie, sondern eine ganzheitliche, systematische Heilmethode, zurückgehend auf den amerikanischen Arzt Dr. Taylor Still (1828-1917).
Sein Grundsatz "Leben ist Bewegung" wird heute noch in Diagnostik und Therapie angewandt und ist oberstes Kriterium für die optimale Funktion des menschlichen Organismus.

 

Leitsatz: Leben ist Bewegung

Der Körper funktioniert dank der Möglichkeit Bewegungen auszuführen. Es handelt sich dabei nicht nur um die bekannten Bewegungen von Gelenken, sondern auch um feine, rhythmische und unbewusste Bewegungen von beinahe allen Körperstrukturen und Organen. Der Rhythmus der Lungen und des Herzens ist allen bekannt, aber auch die Peristaltik des Darmtraktes, die Bewegungen des Blutes, der Lymphe sowie der Hirnflüssigkeit gehören dazu. Jede dieser körperlichen Strukturen hat seine Bewegung. So legen die Nieren pro Tag eine Wegstrecke von 600m zurück, bei jedem Atemzug je 1,5cm nach unten und oben.
Ein Sprichwort besagt: Alles was lebt, bewegt sich. So kann ein Bewegungsverlust der Organe zu Schmerzen führen. Andererseits können bestimmte Lebensgewohnheiten und Ernährungsmuster Bewegungen einschränken, Verstauchungen oder Zerrungen somit nicht nur die reine körperliche Bewegung beeinflussen, sondern auch die feinstoffliche Ebene von Organen, Weichteilen oder Nervenbahnen.

 

An wen richtet sich die Osteopathie?

Grundsätzlich an Menschen aller Altersstufen bei funktionellen Störungen, chronischen Schmerzen, nach traumatischen Ereignissen, z.B. Unfällen, Operationen etc., oder bei Säuglingen und Kleinkindern nach schwieriger Geburt; bei Lern- oder Schlafstörungen, Migräne usw. Die Osteopathie wird von der Zusatzversicherung anerkannt.

Wir sind Mitglied des schweizerischen Osteopathie-Verbandes und anerkannt bei ASCA (www.asca.ch) und EMR (www.emr.ch) und besitzen das Diplom als schweizerisch anerkannter Osteopath (GDK).


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